Segler-Vereinigung Thalwil

Berichte und Fotos

Fahrtenseglertreffen mit Juniorenbegleitung Rappi   /   18. - 19. August 2007

Die Fahrtensegler der SVT trafen sich auch dieses Jahr in der Rosenstadt am Zürichsee. Erfreulicherweise nahmen dabei auch einige Junioren teil. Die guten äusseren Bedingungen halfen mit, den Anlass gelingen zu lassen..

Nach Rapperswil zu segeln, erfordert viel Zeit und Geduld. Das sagten sich die meisten der Teilnehmer. So liefen am Samstag 18. August um ca. 10 Uhr gleich mehrere Jachten aus dem Thalwiler Hafen Farbsteig und vom SVT Bojenfeld aus. Der leichte Westwind erlaubte es den Seglerinnen und Seglern mit den Vorwindsegeln Richtung Rapperswil zu segeln. Der Wind war stets da, wenn auch teils recht schwach. Einige Boote trafen bereits um 14 Uhr im noch recht leeren Hafen ein. Der Gästesteg bot allen Teilnehmern Platz zum sicheren Festmachen. Auf den einen Booten wurde bereits eine kühle Flasche geöffnet, andere machten sich zu einem kurzen Spaziergang durch die Stadt auf und wieder andere zogen einen Mittagsschlaf vor. Die Juniorinnen der Seglervereinigung organisierten kurzerhand ein eigenes Boot und trafen ebenfalls in Rapperswil ein. Die vier Frauen jassten ganz vertieft und zogen weitere Teilnehmer in ihren Bann.

Am frühen Abend offerierte die SVT den Teilnehmern im Hafen einen Apero. Die Gruppe staunte nicht schlecht, als sich eine riesige 45 Fuss Motorjacht den Weg in den Hafen bahnte und souverän am Steg anlegte und die automatische Gangway präsentierte. Als dann wenig später eine nochmals etwas grössere Jacht einlief, ging das Staunen erneut los. So war für Unterhaltung und Gesprächsstoff gesorgt.

Zum Nachtessen begab sich die Gruppe in eine spanische Tapasbar, wo die anwesenden Kinder und Jugendlichen einen feinen Salat und später feine Chicken Nuggets genossen. Die Erwachsenen mussten sich etwas länger gedulden, wurden danach aber ebenfalls mit einem feinen Salat und später mit Tapas à discrétion verwöhnt. Dass der Service trotz Reservation nicht so klappte wie erhofft, trübte den Gesamteindruck etwas. So wurde der Hauptgang leider erst um 22 Uhr serviert. Die verschiedenen Tapas wurden dann nach und nach serviert. So dauerte das Ganze dann doch recht lange. Die Kinder kamen so ausnahmsweise einmal spät zu Bett. Aus Fehlern kann man ja bekanntlich lernen. So werde ich für das nächste Jahr wieder Plätze in einer Pizzeria reservieren und hoffe, dass das da dann besser klappt.

Die Nacht auf den Booten war sehr ruhig, auch wenn das viele Essen noch etwas drückte und so der Schlaf weniger tief als gewohnt war. Trotzdem schienen am Sonntagmorgen alle wieder munter zu sein. Viele trafen sich zum Frühstück im Restaurant. Einige zogen ein gemütliches Frühstück an Bord ihrer Boote vor. So duftete es aus den Kabinen zum Teil köstlich nach gebratenem Speck und Rührei. Als sich um 11 Uhr die Boote wieder auf den Rückweg machten, setzte auch wieder ein angenehmer, stetig leicht auffrischender Westwind ein. Damit konnten die Boote bis Meilen segeln, bevor der Wind etwas überraschend aussetzte. Mit dem Diesel ging es gemütlich weiter bis nach Thalwil. Wer in Meilen etwas länger wartete, konnte mit dem neu aufkommenden Wind doch noch bis nach Thalwil weitersegeln.

Den 28 Teilnehmern schien der Anlass zu gefallen. Zumindest gesegelt konnte werden. Wem das Essen auch noch schmeckte, der erlebte einen netten Anlass im Kreise der SVT. Wäre da nicht noch eine private Geburtstagsfeier gewesen, zu welcher doch einige SVT'ler pilgerten, so wäre der Anlass dieses Jahr wohl ein Hit geworden und der Hafen in Rapperswil wäre fast zu eng gewesen.

Euer Tourenchef
Christian Gansner

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